Unterschriften gegen Rotstiftpolitik

Haushaltslage – Rose warnt von Beust

Klug einnehmen statt sinnlos sparen – ver.di-Vorschläge zur Hamburger Haushaltsnot

Unmittelbar vor der Senatsklausur zur Haushaltslage hat ver.di-Landeschef Wolfgang Rose in einem Offenen Brief an Bürgermeister von Beust vor den geplanten Einschnitten in die Bildung, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sowie öffentliche Dienstleistungen gewarnt.

Hamburg ist reich: Es ist genug für alle da!

Neuer Protestaufruf gegen die Sparpolitik des Senats

Nach dem beeindruckenden Künstlerprotest der vergangenen Wochen haben sich die Vorsitzenden der Betriebsräte, Personalräte und Mitarbeitervertretungen großer betroffener Einrichtungen, Behörden und Bezirksämter gegen das Sparprogramm des Senats zu Wort gemeldet.

Ihr gemeinsamer Aufruf trägt den Titel:

„Die soziale Spaltung nicht vertiefen - Hamburg ist reich - Es ist genug für alle da“.

Sparpaket des Senats – Ein Geschenk an die Reichen

Senat brutal: Unten streichen, oben geben

„Das Brutalsparen des Senats ist die falsche Antwort auf die Krise, es wird sie verschärfen. CDU und GAL bitten in ihrem Etatentwurf diejenigen zur Kasse, die unschuldig sind an dem Niedergang der Weltwirtschaft und massiven Neuverschuldung Hamburgs. Und sie schonen die, die mit ihrer rücksichtloser Raffgier die Probleme erst geschaffen haben.

Etwas läuft falsch, wenn für Banken in Milliardenhöhe gebürgt wird, die Lohnsteuerzahler und Arbeitslosen, Kinder und Kultur aber dafür jetzt die Zinsen bezahlen sollen. Statt Ole von Beusts Streichkonzerten brauchen wir endlich eine Vermögensteuer für Hamburgs Millionäre, die über eine Milliarde Euro bringen würde. Statt dessen soll nun das Polizeiorchester für neue Einnahmen sorgen - ein finanzpolitischer Treppenwitz.“

Recht auf Stadt. Die Parade

Die Forderungen in dem Aufruf 'Recht auf Stadt' sind auch die Forderungen von ver.di Hamburg. Auch für uns in den Gewerkschaften ist Hamburg kein Unternehmen, das auf Standortkonkurrenz und Profit ausgerichtet ist, sondern ein Gemeinwesen, das dem Gemeinwohl verpflichtet ist. Auch wir kämpfen gegen die wachsende Spaltung der Stadt in allen Lebensbereichen.

Unser Leitbild ist ein 'Solidarisches Hamburg' mit angemessenen, existenzsichernden Löhnen, guter Arbeit, bezahlbaren Wohnungen in lebenswerten Stadtteilen, gleichen Bildungschancen ohne Gebühren von der Kita bis zur Hochschule, kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe aller Menschen und einer gerechten Verteilung des Reichtums.

Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße. KOMMT ALLE.

Freitag, 18. Dezember 2009, um 16.30 Uhr an der Moorweide

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