Unterschriften gegen Rotstiftpolitik
Abbau von berufsvorbereitenden und teilqualifizierenden Berufsbildungsmaßnahmen
Sparmaßnahme
Die berufsvorbereitenden Aufgaben, die bisher in verschiedenen eigenständig dafür zuständigen Bildungseinrichtungen und -gängen geleistet wurden, sollen zukünftig an den neuen Stadtteilschulen geleistet werden. Dadurch verspricht sich der Senat offenbar erhebliche Einsparungen.
Kritik und Alternativen
Die Neustrukturierung des „Übergangsbereichs Schule – Beruf“ inklusive einer Verlagerung von Aufgaben direkt an die allgemeinbildenden Schulen ist sachlich durchaus sinnvoll. Ob damit aber Ressourcen eingespart werden können, ist eine ganz andere Frage. Denn die Aufgaben werden ja nicht geringer, nur weil sie an eine andere Stelle verlagert werden. Wenn der Senat nun aber kalkuliert, bei den bisherigen Maßnahmen sparen zu können, gleichzeitig aber die Ressourcen für diese Aufgaben an anderer Stelle (also z.B. an den weiterführenden Schulen) nicht aufstockt, bedeutet das in Wahrheit eine Beschneidung dieser Aufgaben – obwohl sich eigentlich alle einig sind, dass an der Schnittstelle von der Schule in den Beruf mehr für die Jugendlichen an Unterstützung getan werden muss.