Unterschriften gegen Rotstiftpolitik

Kahlschlag bei den Bezirksämtern

Sparmaßnahme

In den sieben Bezirksämtern sollen bis 2013 insgesamt 48 Millionen Euro eingespart werden. Wie, das müssen die Bezirke selbst entscheiden. Die Summe bedeutet einen Personalabbau von bis zu 500 Stellen. Die Bezirke werden also gezwungen, massiv soziale Dienstleistungen zu streichen und/oder Gebühren zu erhöhen. Die Bezirke wollen ihre Kürzungsmaßnahmen untereinander koordinieren.

Kritik und Alternativen

In den Bezirken sind seit 1994 bereits 30% der Kosten eingespart worden. Manche wichtige Aufgaben können schon jetzt kaum in angemessener Weise erledigt werden, wie z.B. die Betreuung vernachlässigter Kinder durch die Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD). Die dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schon jetzt aufgrund der wachsenden Fallzahlen überlastet. Auch  bezirkliche Angebote wie Erziehungsberatung, Jugendhäuser oder Elternschulen müssten massiv gekürzt werden, obwohl der Bedarf nach Ihnen eher zu- als abnimmt.

Bemerkungen

Weitere Informationen finden Sie hier >