Unterschriften gegen Rotstiftpolitik

Drücken der Vergütungssätze für die freien Träger im Sozialbereich

Sparmaßnahme

Die Sozialbehörde will erreichen, dass die Vergütungssätze für die Träger im Sozialbereich in den kommenden Jahren gar nicht oder nur geringfügig steigen. Sie hat versucht, dies in Gesprächen mit den Trägern und Dachverbänden zu erreichen. Bisher haben sich die Verbände diesem Diktat jedoch verweigert.

Kritik und Alternativen

Die Vergütungssätze sind bereits seit Jahren de facto gesunken, insbesondere seit der Umstellung auf pauschalierte Zuwendungen. Dies hat bereits seit Jahren einen Verfall der Löhne und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich zur Folge. Auch Umfang und Qualität der Leistungen blieben nicht unberührt. Jedes weitere Unterschreiten der allgemeinen Teuerungsrate bzw. der Tariflohnerhöhungen – und darum geht es – führt zu weiteren Verschlechterungen, sowohl bei den Beschäftigten, als auch bei Umfang und Qualität der Leistungen.