Unterschriften gegen Rotstiftpolitik

Wegfall der Förderung der „Hamburger Arbeit“

Sparmaßnahme

Die „Hamburger Arbeit“ (HAB) ist der größte Hamburger Träger für Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Er wird bisher von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA) institutionell gefördert. Diese Förderung soll abgebaut werden und in wenigen Jahren ganz wegfallen.

Kritik und Alternativen

Die Einstellung der Förderung der HAB bedeutet einen weiteren drastischen Abbau der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die in den vergangenen Jahren durch den Senat ohnehin bereits stark reduziert wurde. Dabei ist die Arbeit der HAB nachweislich erfolgreich, jedenfalls erfolgreicher als der alleinige Einsatz von 1-Euro-Jobs. Ohne institutionelle Förderung durch die Stadt wird die HAB ihre Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen jedoch erheblich einschränken müssen. Aktive Arbeitsmarktpolitik, gerade für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose, kann nicht allein nach betriebs- oder marktwirtschaftlichen Kriterien betrieben werden, da sie ja gerade die Funktion hat, die Folgen von Marktversagen auszugleichen.
Die ausführlichen Positionen von ver.di Hamburg für eine bessere Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik finden Sie hier >>>

Bemerkungen

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