Unterschriften gegen Rotstiftpolitik

Kultur

Deutliche Einschnitte bei der bestehenden kulturellen Substanz, aber neue Mittel für „Eventkultur“

Sparmaßnahme

Die Kürzungen im Kulturbereich – Gebührenerhöhung bei den Bücherhallen, Schließung des Altonaer Museums, Kürzung beim Schauspielhaus und den Privattheatern – bedeuten insgesamt erhebliche Einschnitte in die bestehende und bewährte kulturelle Substanz der Stadt. Gleichzeitig sollen über eine neue „Kulturtaxe“ (eine Steuer auf Hotelübernachtungen) jedoch bis zu 10 Mio. Euro neuer Mittel für den Kulturbereich eingenommen werden. Diese sollen jedoch nicht der bestehen Kultur, sondern fortwährend neuen Einmalaktionen wie Festivals, Sonderausstellungen und ganz allgemein „Events“ zu gute kommen.

Deutliche Gebührenerhöhungen bei den Bücherhallen

Sparmaßnahme

Die Finanzierung der Bücherhallen wird in mehreren Schritten drastisch gekürzt: 2011 und 2012 um 1 Mio. Euro, 2013 und 2014 dann sogar um 1,5 Mio. Euro. Diese Kürzung wird zu deutlichen Steigerungen der Ausleihgebühren sowie zu reduzierten Öffnungszeiten führen.

Erhöhung der Eintrittspreise bei Oper und Theatern

Sparmaßnahme

Durch höhere Eintrittspreise bei den drei staatlichen Sprechbühnen – Staatsoper, Schauspielhaus und Thalia Theater – sollen insgesamt 1,4 Millionen Euro mehr in die Kasse kommen.

Kürzung der Zuschüsse an die Privattheater

Sparmaßnahme

Der Zuschüsse an die Privattheater waren gerade vor einem Jahr um insgesamt ca. eine halbe Mio. Euro erhöht worden. Diese Erhöhung soll bis auf weiteres „ausgesetzt“ werden.

Kürzung des Zuschusses an das Deutsche Schauspielhaus

Sparmaßnahme

Der Zuschuss der Stadt an das Deutsche Schauspielhaus soll um 1,22 Mio. Euro pro Jahr gekürzt werden. Dies wird deutliche Einschnitte in das künstlerische und pädagogische Angebot des Theaters zur Folge haben.

Schließung des Altonaer Museums

Sparmaßnahme

Das Altonaer Museum, eines von vier historischen Museen in Hamburg, soll geschlossen werden. Erhoffter Einspareffekt: 3,5 Mio. Euro.

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